Brustvergrößerung Dresden mit Implantaten

Brustvergrößerung Dresden
Brustvergrößerung mit Implantaten (Augmentation)

Ästhetische Brustchirurgie in Dresden
Weil das Dekolleté als Symbol für Weiblichkeit einen Wohlfühlfaktor für Frauen darstellt, ist auch der Wunsch nach einer harmonisch geformten Brust weit verbreitet. Für Damen, die ihre Oberweite als zu klein empfinden, kann eine Brustvergrößerung der Weg zu einem attraktiveren Erscheinungsbild und Selbstbewusstsein sein.

Kurzinfo zur Brustvergrößerung Dresden mit Implantaten

OP-Zeit 1 Stunde mit Vollnarkose

ambulant oder 1 Nacht Klinik

arbeitsfähig nach 5 -10 Tagen*

Sport und Sauna nach 6 Wochen

Kompressions-BH für 6 Wochen Tag und Nacht

Risiken: Kapselfibrose, Verrutschen des Implantats, Infektion, vorübergehende Gefühlsminderung, Tastbarkeit des Implantates

Kosten der Brustvergrößerung: ab 5.400,- €**
* Unserer Erfahrung nach | ** Abrechnung erfolgt nach Gebührenordnung GOÄ

Brust mit Implantat vergrößern lassen

Die Beweggründe für eine Brustvergrößerung Dresden sind verschieden. Keine Frau kann etwas für die genetische Anlage der eigenen Brüste. Diese können von Natur aus nur wenig entwickelt oder unterschiedlich groß sein. Auch die Veränderung der Brustform im Laufe der Zeit oder nach Schwangerschaften spielen bei der Entscheidung zur Brustkorrektur eine Rolle. Mit modernen, qualitativ hochwertigen Brustimplantaten kann eine formschöne größere Brust erzielt werden. Eine Brustvergrößerung kann darüber hinaus zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führen. Dies ist in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Die Brustimplantation gehört zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen weltweit, mit steigender Tendenz. Rund 1,86 Millionen Frauen lassen sich laut ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) jährlich die Brust vergrößern. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 66.000 Brustvergrößerungen durchgeführt (ISAPS 2018). Auch in unserer Praxis gehört dieser Eingriff zum Routine-Repertoire und wird mit viel Erfahrung und Präzision ausgeführt. Mit entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung und glückliche Patientin sind eine ausführliche Beratung und eine gute Vorbereitung.

Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Marcus Fritzsch und Dr. med. univ. Wolfgang Hofer

Besonders wichtig sind uns ein vertrauensvolles Verhältnis und was auf unserer plastisch-chirurgischen Facharztqualifizierung und erstklassiger Behandlung beruht. Natürlich spielt auch die „stimmende Chemie“ und Sympathie eine entscheidende Rolle bei der Wahl Ihres Arztes.

Deshalb beraten wir Sie gern in aller Ruhe und mit viel Verständnis für Ihre Wünsche zu den verschiedenen Methoden der Brustvergrößerung.

Der Weg zu Ihrer Wunsch-Brust

Zum Einlesen in das Thema und vorbereitend auf ein mögliches Beratungsgespräch in unserer Praxis haben wir versucht einen kurzen Leitfaden zu beschreiben, welcher sich mit den 4 Kernfragen der Brustvergrößerung befasst.

  1. 1. Was ist Ihr Wunsch?
  2. 2. Auswahl der Implantate
  3. 3. Welche Zugangswege zur Brust gibt es?
  4. 4. Zugangswege zur Brust / Implantatlage
Der Weg zu Ihrer Wunsch-Brust, 1,2,3,4

1. Was ist Ihr Wunsch?

Körperzufriedenheit
Das primäre Ziel bei einer Brustvergrößerung Dresden soll die Verbesserung Ihrer persönlichen Körperzufriedenheit sein. Die meisten Patientinnen, die uns dahingehend konsultieren, wünschen sich harmonisch geformte Brüste, mit denen sie sich wohler und attraktiver im eigenen Körper fühlen. Die Idealvorstellungen variieren dabei von möglichst unauffällig bis hin zu deutlich sichtbar.

Wunschgröße
Als Wunschgrößen hören wir häufig ein B- bis C-Cup mit natürlicher Form und dezent betontem Dekolleté. Eine gute Vorstellung von den eigenen zukünftigen Brust-Proportionen als auch vom Gewicht der Implantate bekommt man beim anprobieren spezieller Probe-Implantate vor dem Spiegel. Wir stehen Ihnen dabei mit fachkundiger Beratung zur chirurgischen Umsetzbarkeit und auch zu den langfristigen Aspekten des Brustvolumens zur Seite. Darüber hinaus schauen wir uns auch Ihre Brustform an. Sollten Sie dazu Korrekturwünsche wie Straffung oder Angleichung haben, gehen wir gern darauf ein.


Was macht eine schöne Brust aus? Wie ist die ideale Brust?

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten, so auch über das ästhetische Empfinden bezüglich der weiblichen Brust.

Um es etwas objektiver zu betrachten können wir eine Untersuchung der amerikanischen Fachgesellschaft für Plastische Chirurgie, ASPS (American Society of Plastic Surgery) anschauen. Die Studie wurde im renommierten Journal auf Plastic and Reconstructive Surgery publiziert. Dabei wurden 1300 Personen befragt, um verschiedene Brustformen hinsichtlich ihrer Attraktivität zu beurteilen. Daraus resultierte ein Formverhältnis von 45 zu 55 (45 % der Brustfülle oberhalb der Brustwarze und 55 % unterhalb) als ideal, was einer sanften Tropfenform entspricht. Bemerkenswerterweise herrschte bei der 45/55 Ratio große Übereinstimmung unabhängig von Geschlecht und ethnischer Herkunft der Befragten. 87 % der Frauen (in den dreißiger Lebensjahren), 90 % der Männer und 94 % der Plastischen Chirurgen empfanden dieses Verhältnis als besonders attraktiv. Die Brustwarzen sollten dabei leicht nach oben schauen.

Weitere Wünsche, welche wir häufig im Beratungsgespräch hören, sind:

  • Natürliche Form und Fülle der Brust
  • Schön geformtes Dekolleté
  • Enger Brustabstand (Cleavage)
  • Straffe Brust
  • Sie soll sich natürlich anfühlen, Implantate sollten nicht zu deutlich spürbar sein.
  • Sie soll nicht „gemacht“ aussehen

Von natürlich bis üppig, von unauffällig bis zum Blickfang…letztlich sind die Idealvorstellungen so individuell wie jede Frau selbst. Um so wichtiger ist eine ausführliche Beratung in der wir Ihre Wünsche genau erfragen und Ihnen die verschiedenen Wege zu Ihrer Wunsch-Brust aufzeigen.

2. Machen wir weiter mit der Auswahl der Implantate:

Brustimplantate
Der Markt bietet eine enorme Auswahl an Brustimplantaten, von verschiedenen Herstellern, über unterschiedliche Formen, Größen, Oberflächen und Füllmaterialen bis hin zu abgestuften Weichheitsgraden.

Das für Sie passende Implantat
Nach einer fachlichen Untersuchung und Vermessung der anatomischen Gegebenheiten Ihrer Brust finden wir gemeinsam das am besten zu Ihnen passende Implantat. Oft gibt es mehrere Optionen, die wir gern mit Ihnen erörtern und abstimmen. Grundsätzlich verwenden wir ausschließlich Premium-Implantate mit lebenslanger Herstellergarantie gegen Hüllbruch / Auslaufen der Silikonfüllung. Somit sind die von uns eingesetzten Implantate ohne zeitliches „Ablaufdatum“ und können (wenn keine Beschwerden auftreten) grundsätzlich unbegrenzt im Körper verbleiben, damit Sie sehr lange Freude an Ihrer neuen Brust haben.

Kleine Implantatkunde

Es existiert mittlerweile eine enorme Auswahl an Brustimplantaten von verschiedenen Herstellern, über unterschiedliche Formen, Größen, Oberflächen, Füllmaterialen bis hin zu abgestuften Weichheitsgraden.

In einem persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam das Implantat, welches am besten zu Ihnen passen. Oft gibt es mehrere Optionen, die wir gern mit Ihnen abstimmen. Grundsätzlich verwenden wir ausschließlich Premium-Implantate mit lebenslanger Herstellergarantie gegen Hüllbruch, sprich Auslaufen der Silikonfüllung. Somit haben die von uns eingesetzten Implantate kein zeitliches „Ablaufdatum“ und können (wenn keine Beschwerden/Komplikationen auftreten) grundsätzlich unbegrenzt im Körper verbleiben.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine kurze Übersicht über die wichtigsten Implantatmerkmale geben.

Implantatformen

Runde Implantate

Wenden wir uns zunächst der runden Implantatform zu.

Die traditionellen runden Implantate sorgen für ein volleres Dekolleté. Sie beinhalten meist ein softeres Silikongel und fühlen sich somit etwas weicher an. Aufgrund ihrer Füllung haben sie die Eigenschaft sich in der aufrechten Körperposition dennoch leicht einer anatomischen Tropfenform anzunähern (vor allem wenn sie unter dem Brustmuskel platziert sind).
In der liegenden Position passen Sie sich der runden Form einer Original-Brust an. Auch haptisch kommen sie der natürlichen Brust sehr nahe.

Runde Implantate sind besonders geeignet bei:

  • runder, straffer Brust als Ausgangslage
  • Wunsch nach stärker betontem Dekolleté

Vorteile

  • Sorgen für ein eher volles Dekolleté
  • Sind rotationssymmetrisch (keine Formveränderung im Falle eines „Drehens des Implantates“)

Nachteil:

  • Sind meist etwas weicher, neigen aber deshalb mehr zu „Rippling“ (Wellenbildung)
  • weniger Formenvielfalt als bei anatomischen Implantaten

Tropfenförmige Implantate

Alternativ gibt es eine tropfenförmige Implantatform.



Die tropfenförmigen/anatomischen Implantate bieten eine große Vielfalt an Formen, welche sich gut in den so genannten Footprint, also die Grundfläche der Brust einpassen lassen. Sie sind dadurch etwas besser an die jeweilige Brustform zu adaptieren und schaffen in der aufrechten Körperposition das natürlichere Ergebnis, in dem sie im oberen Bereich etwas flacher ansetzen. Sie variieren in ihrer Projektion (d.h. wie stark projizieren sie die Brust nach vorne), sowie dem Verhältnis zwischen Implantatbreite und -höhe. So kann für jede Thoraxform und Brustbeschaffenheit das ideale Implantat gefunden werden.

Tropfenförmige Implantate sind besonders geeignet bei:

  • leicht abgesunkener Brustsilhouette
  • tubulärer Brustform

Vorteile:

  • Schaffen eine besonders natürliche Brustsilhouette mit sanftem Ansatz
  • Sind etwas fester und formstabiler

Nachteil:

  • Risiko der Implantat-Rotation mit Formveränderung der Brustsilhouette
Implantatoberflächen

Die Implantathüllen bestehen aus Silikonkautschuk und werden durch spezielle Herstellungsverfahren zumeist fein aufgeraut, um das Anhaften der benachbarten  Gewebestrukturen zu unterstützen und die Integration in den Körper zu erreichen. Dadurch soll ein Verrutschen oder ein Drehen der Implantate verhindert werden.

Wir unterscheiden je nach Rauigkeit der Oberfläche makro-texturierte, mikro/nano-texturierte und glatte Implantate. Der Trend geht aktuell zu mikro- bzw.nano-texturierten Implantaten. Diese zeichnen sich durch besonders fein strukturierte Oberflächen aus, welche die umgebende Wundhöhle nicht so stark reizen und dadurch weniger Serome verursachen und gleichzeitig weniger Biofilm (Bakterien-Beladung) zulassen sollen.

Eine Sonderform bei den Implantatoberflächen stellt die Polyurethan-Schaum-Hülle dar (auch PU-Implantate genannt). Diese wachsen aufgrund Ihrer geschäumten Beschichtung ausgesprochen fest ins Gewebe ein und bewegen sich somit nicht mehr. Die Brust wirkt dadurch zunächst relativ fest. Ein Drehen bzw. Verrutschen der PU-Implantate ist schier unmöglich. Im Laufe der Zeit wird der Polyurethan-Schaum langsam resorbiert und die Brust wird haptisch weicher. Die Kapselfibrose-Rate bei den PU-Implantaten ist aufgrund ihrer speziellen Hüllstruktur statistisch deutlich geringer als bei anderen Implantat-Oberflächen.
Wir sehen deren Vorteile insbesondere beim Implantatwechsel nach Auftreten von Kapselfibrosen.

Der aktuelle internationale Trend geht hin zu mikro- und nanotexturierten Implantaten, welche auch wir verstärkt einsetzen. Diese Oberflächen gelten als besonders schonend für das umliegende Gewebe.

Implantat-Füllung

Prinzipiell sind weltweit zwei Implantatfüllungen auf dem Markt. In Europa sind Brustimplantate fast durchweg mit Silikongel in Verwendung, während in Amerika auch noch zahlreiche Kochsalz-gefüllte Implantate eingesetzt werden.
Die von uns verwendete neueste Implantatgeneration zeichnet sich durch eine kohäsive (formbeständige) Silikon-Gel-Füllung aus. Diese kann nicht auslaufen und bleibt auch bei Implantatruptur (Reißen der Implantathülle) weitestgehend in Ihrer Formation. Man kann sich dies ähnlich einem Gummibärchen vorstellen, welches beim durchtrennen auch nicht ausläuft („Gummibärchen-Effekt“).

Bei den Silikon-Gelen unterscheidet man darüber hinaus unterschiedliche Kohäsivitäten (Flüssigkeitsgrade). Je kohäsiver die Gelfüllung desto formstabiler und fester das Implantat.
Zumeist sind tropfenförmige Brustimplantate mit etwas kohäsiverem Silikon-Gel befüllt, um ihre Form zu stabil zu bewahren. Runde Implantate beinhalten oft weichere Füllungen und passen sich deshalb der Form der Brust bei aufrechter und liegender Körperposition flexibler an. Dafür neigen weichere Implantate aber wiederum auch mehr zu Wellenbildung (Rippling) an der Implantatoberfläche und Einfaltungen im Randbereich.
Eine gute Weichteilbedeckung der Implantate ist deshalb besonders wichtig um ein natürlich schönes Ergebnis zu schaffen.



Ultraleicht-Implantate

Eine bahnbrechende Neuerung auf dem Markt war die Einführung der Ultraleicht- Implantate. Diese sind aufgrund Ihrer einzigartigen Füllung 30 % leichter als herkömmliche Silikon-Implantate. Durch eine spezielle Aufschäumung werden dem Silikon-Gel sogenannte Mikrosphären (winzige Luftkügelchen) hinzugefügt. Damit gelingt es eine besonders gewichtssparende Polymer-Füllung zu erschaffen. Entwickelt wurde diese Technik von zwei israelischen Brüdern mit dem Ziel Implantate in ihrem Gewicht zu reduzieren und somit das umliegende Gewebe zu schonen. Die Implantathülle ist genauso qualitativ hochwertig und mit lebenslanger Herstellergarantie gegen Hüllbruch ausgestattet wie andere Premium-Implantate.

Warum fällt das Volumen bei der Brust ins Gewicht?

Die Schwerkraft wirkt auf den Körper Tag für Tag und macht leider auch vor der Brust nicht halt. Dabei gilt die Regel: je schwerer die Implantate, desto größer ist der Zug nach unten und umso stärker ist die Ausdehnung des Brustgewebes sowie die Erschlaffung des Bindegewebes. Im Umkehrschluss bedeutet das: bei 30% Gewichtsersparnis wirken auch 30% weniger Abwärtskräfte auf die Brust. Das macht sich vor allem bei größeren Implantatvolumina (über 300 cc) bemerkbar.



Hier 4 Beispiele:

Volumen: Gewicht bei normalen Implantaten: Gewicht bei Ultraleicht-Implantaten: Ersparnis pro Brust:
320 cc 320 g 224 g über 70 g
350 cc 350 g 245 g über 100 g
400 cc 400 g 280 g 120 g
450 cc 450 g 315 g über 130 g

Welche Vorteile bieten Ultraleicht-Implantate?

Die spezielle Mikrospären-Silikongel-Füllung macht diese Implantate nicht nur leichter sondern auch etwas fester. Der sogenannte „Rippling-Effekt“ wird dadurch fast komplett vermieden. Rippling tritt vermehrt bei sehr weichen Implantaten auf, die auf Ihrer Oberfläche Wellen schlagen können, sichtbar vor allem beim nach vorn lehnen des Oberkörpers und bei sehr schlanken Frauen mit dünnem Weichteilmantel. Die höhere Formstabilität kann die Brust darüber hinaus auch stärker aufrichten.
Darüber hinaus berichten Ultraleicht-Implantat-Trägerinnen das Gewicht der Implantate nur wenig zu spüren. Insbesondere bei sportlichen Aktivitäten bietet die Gewichtsersparnis mehr Komfort. Das geringere Gewicht und das damit geringere Aushängen der Brüste, kann zusätzlich für ein stabileres Langzeitergebnis sorgen.

Gibt es Nachteile bei Ultraleicht-Implantaten?

Die neue Leichtigkeit hat auch ihren Preis. Durch das steifere Mikrosphären-Gel fühlt sich die Brust auch fester und damit weniger natürlich an. Mitunter sind die Implantatränder deutlicher tastbar, insbesondere bei dünner Haut. Hier kann man mit zusätzlicher Eigenfettunterspritzung den Weichteilmantel verstärken und die Implantate besser kaschieren. Finanziell schlagen sie etwas stärker zu Buche (etwa 1300 bis 1500 Euro Aufpreis für 2 Implantate). Diese Investition kann sich jedoch lohnen, denkt man vor allem an ein schönes Langzeitergebnis.

Sind Ultraleicht-Implantate sicher?

Die Implantate werden mit einer lebenslangen Herstellergarantie gegen Hüllbruch / Implantatruptur ausgestattet. Sie entsprechen höchsten Qualitätsstandards und sind genau so sicher wie normale Silikonimplantate auch. Ultraleicht-Implantate sind mit allen gängigen Oberflächenstrukturen erhältlich.

Für wen sind Ultraleicht-Implantate besonders geeignet?

Ultraleicht-Implantate haben sich unserer Erfahrung nach besonders bewährt bei

  • Frauen, die sich größere Implantate wünschen
  • sehr sportlichen Frauen, deren Brüste durch Sport-Aktivitäten stärker beansprucht werden
  • Frauen mit vorgedehntem Bindegewebe und zum Absinken neigenden Brüsten
Wie wählt man nun das ideale Implantat?

Ziel soll ein optimales Ergebnis hinsichtlich Form und Größe der Brust sein und dass Sie langfristig Freude daran haben. Dazu ist es wichtig die jeweils am besten passenden Implantate zu finden, abgestimmt auf Ihre persönlichen Wünsche, sowie die individuellen körperlichen Gegebenheiten. Dabei müssen die spezifischen Idealvorstellungen mit dem chirurgisch Machbaren abgeglichen werden. Dies erläutern wir Ihnen mit spezialisiertem Fachwissen und langjähriger Erfahrung gern in einem persönlichen Beratungsgespräch. Grundsätzlich ist jede Frau mit ihren Wünschen und auch jede Brustform in ihrer Anatomie einzigartig.

Hier nur einige Beispiele für die anatomischen Merkmale der Brust und deren Auswirkungen:

  • Grundsätzlich haben sowohl Oberkörper als auch die Brüste eine dreidimensionale Struktur, mit jeweils einer bestimmten Breite, Höhe und Tiefe. Zusätzlich stehen die Körperareale in charakteristischem Bezug zu einander. (Die Brüste können in unterschiedlicher Höhe am Körper ansetzen und in engerem oder weiterem Abstand zu einander stehen).
  • Die Grundfläche (Footprint) der jeweiligen Brust kann rund, längsoval oder queroval sein. Dementsprechend sollte auch die Implantatform gewählt werden.
  • Die Brust hat eine anatomische Breite und Höhe. Diese werden in der Voruntersuchung exakt vermessen und die Implantate in Form und Größe passend für die Maße ausgewählt.
  • Bei der Tiefe spricht man in der Brustchirurgie von Projektion. Das heißt wie stark projiziert das Implantat nach vorn. In der Regel werden von den Implantatherstellern 4 verschiedene Projektionsstufen angeboten, von flach bis extra hoch.
  • Die drei Dimensionen des Implantates sollten perfekt auf die Weichteilsituation der Brust abgestimmt werden. Dabei gibt es bestimmte Variationsgrenzen, die respektiert werden sollten, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Andernfalls können Formunebenheiten auftreten, wie zum Beispiel ein „Double Bubble“ (Doppelkontur im unteren Brustpol).
  • Weitere Einflussgrößen spielen die obere und untere Rundung der Brust (UPPER AND LOWER POLE SLOPE). Die Brustform kann beispielsweise straff oder tropfenförmig sein, eine volle oder wenig ausgeprägte obere bzw. untere Rundung haben. Auch diese sollten bei der Implantatwahl hinsichtlich Anatomie und Patientenwunsch berücksichtigt werden.
  • Der Weichteilmantel kann von üppig bis sehr dünn beschaffen sein. Hier ist bei der operativen Planung darauf zu achten das Implantat möglichst gut bedecken (z.B. mit submuskulärer Lage und/oder Eigenfettinfiltration). Des Weiteren kann bei sehr dünner Haut ein zu weiches Implantat sichtbares Rippling (Wellenbildung) zur Folge haben, weshalb sich hier ein kohäsiveres Silikongel empfiehlt.
  • Die Festigkeit und Dehnbarkeit des Brustgewebes hat großen Einfluss auf die zu realisierende Implantatgröße. Sehr straffes Gewebe ist weniger dehnbar und toleriert nur begrenzte Implantatvolumina. Sonst können Formdefizite oder Dehnungsstreifen an der Brust auftreten.
  • Die Brüste können Seitendifferenzen in Form und Größe aufweisen. Das sollte bei der Auswahl der Implantatgrößen und ggf. zusätzlicher operativer Angleichungsmaßnahmen Beachtung finden. Intraoperativ werden dann zunächst verschiedene Probe-Implantate (Sizer) eingesetzt um die Asymmetrie bestmöglich auszugleichen.
  • Die Position der Brustwarzen ist im Idealfall leicht nach oben gerichtet und seitengleich. Zahlreiche Abweichungen und Asymmetrien sollten im Vorfeld genau untersucht und deren Korrekturwünsche besprochen werden.
  • Sportliche Aktivitäten können bei der Implanatauswahl ebenfalls eine Rolle spielen. Sehr sportlich orientierte Frauen profitieren oft von extra leichten B-Lite Implantaten, die beispielsweise beim Joggen weniger ins Gewicht fallen.
  • Entwicklungsspezifitäten der Brustdrüse sind ein gar nicht so seltenes Thema in unserem Fachgebiet.
  • Die tubuläre Brustform (mit gering ausgeprägtem und sehr wenig dehnbarem unteren Brustanteil) stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Hier eignen sich tropfenförmige Implantate (ggf. in Kombination mit Eigenfett) und falls erforderlich eine periareoläre Straffung.
  • Ähnliches gilt auch für Thorax-Asymmetrien wie beispielsweise Wirbelsäulen-Skoliose und Kyphose sowie Kiel- oder Trichterbrust. Hier kann durch geschickte Implantatwahl in Kombination mit Eigenfettinfiltration ein gutes Ergebnis erreicht werden.

3. Welche Zugangswege zur Brust gibt es?

Folgende Zugangswege werden regelmäßig von uns verwendet:

a) Über die Unterbrustfalte (Inframammärer Zugang)

  • hierzulande am häufigsten verwendet
  • kürzester und direktester Zugangsweg
  • die Narbe liegt unauffällig in der Brustumschlagsfalte

b) Über den Brustwarzenrand (transmamillärer Zugang)

  • Narbe ist sehr unauffällig an der Grenze des pigmentierten Brustwarzenrandes gelegen
  • gut geeignet falls gleichzeitig eine Brustwarzenkorrektur oder Angleichung erfolgen soll

c) Über die Achselhöhle/Achselfalte (transaxillärer Zugang)

  • keinerlei Narben an der Brust sichtbar
  • besonders geeignet bei straffen Brustformen bzw. wenig definierter Unterbrustfalte
Zugangswege zur Brust

Die gewählten Implantate können über verschiedene Zugänge in die Brust eingebracht werden, welche mit der Position der späteren Narbe einhergehen.

Wir beraten Sie gern zu der für Sie geeigneten Schnittführung. Dabei haben wir immer Ihre persönlichen Wünsche und individuellen körperlichen Gegebenheiten im Blick.

4. Implantatlage - über oder unter dem Brustmuskel?

Die Silikonimplantate können grundsätzlich über (präpectoral / subglandulär) oder unter dem großen Brustmuskel (subpectoral) platziert werden. Die Entscheidung, welches die für Sie ideale Implantatlage ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nach einer fachärztlichen Untersuchung mit Bestimmung Ihrer individuellen Weichteilbedeckung werden wir Sie dazu gern beraten.

Implantatlage über dem Muskel

Implantatlage über dem Muskel (präpectoral)
Tropfenförmige Implantate

sind zu erwägen bei:

  • Guter bei sehr guter Weichteilbedeckung
  • Frauen die viel Sport treiben, wo die Brustmuskeln besonders gefordert sind (z.B. Handball, Klettern, etc.)

Implantatlage unter dem Muskel

Implantatlage unter dem Muskel (subpectoral)
Tropfenförmige Implantate

eignen sich besonders:

  • bei geringer Weichteilbedeckung
  • Eignen sich sehr gut für leicht abgesunkene oder tubuläre Brustformen
  • bei Wunsch nach sanfterem oberen Brustansatz

Im Beratungsgespräch gehen wir detailliert auf die Vor- und Nachteile der spezifischen Implantatpositionen ein und finden gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Implantatlage.

FAQ Brustvergrößerung klassisch - Implantat

Was kann mit der Brustvergrößerung erreicht werden?

Sie können mit einer größeren und volleren Brustform rechnen. Die Ergebnisse sind in der Regel sehr beständig und halten, je nach individueller Veranlagung, viele Jahre. Alterungsprozess und Schwerkraft können die Brustform im Laufe der Zeit verändern. In diesem Falle kann eine spätere Bruststraffung die Brustsilhouette wieder optimieren. Darüber hinaus kann es zu einer je nach Veranlagung ausgeprägter Bindegewebsbildung um das Implantat herum kommen (Kapselfibrose), die einen späteren Implantatwechsel erforderlich macht.

Was passiert beim Beratungsgespräch?

Zunächst erfragen wir Wünsche und Beweggründe für Ihre Brust-OP. Danach erfolgt eine klinische Untersuchung der Brüste. Anhand dieser Untersuchung werden dann die notwendigen weiteren Schritte besprochen. Da es bezüglich Größe und Form heutzutage eine große Bandbreite an Implantaten gibt, werden wir ein für Ihre Vorstellungen und körperliche Gegebenheiten passendes Implantat wählen. Im ausführlichen Aufklärungsgespräch werden Chancen, aber auch Risiken und Grenzen der Operation erläutert.

Wie erfolgt die Brustoperation?

Die Brustoperation erfolgt in Vollnarkose. Sie bekommen ein Antibiotikum zur Infektionsprophylaxe. Der operative Zugang erfolgt entweder über einen Schnitt in der Unterbrustfalte, am Brustwarzenrand oder im Bereich der Achselhöhle. Durch diese Öffnung wird ein Lager für das Implantat geschaffen. Dieses kann je nach Weichteilsituation über oder unter den Brustmuskel platziert werden. Postoperativ wird ein spezieller Verband und ein Kompressions-BH angelegt.

Wie lange dauert die Operation?

Die Dauer ist individuell verschieden. Abhängig von der verwendeten Operationstechnik, dem Vorliegen der jeweiligen Brustbeschaffenheit kann die Operation 45 bis 90 Minuten dauern.

Ist ein stationärer Aufenthalt nötig?

Wir empfehlen in jedem Fall einen stationären Aufenthalt zur besseren Überwachung. In der Regel können Sie am Folgetag nach der Operation wieder nach Hause.

Werde ich nach der Brustvergrößerung Schmerzen haben?

Erfahrungsgemäß berichten die Patientinnen über ein vorübergehendes Spannen der Brüste sowie auch muskelkaterartiges Gefühl. Auch Schmerzen können auftreten. Sie erhalten von uns standardmäßig Schmerzmittel. Wir fragen Sie auch nach der Operation über Ihr subjektiv empfundenes Schmerzempfinden und handeln daraufhin. In der Regel bekommt man die Schmerzen mit Schmerzmitteln gut in den Griff.

Was passiert nach der Brust-OP?

Nach der Operation legen wir eine Brustwickelung bzw. einen Kompressions-BH an. Gelegentlich legen wir auch Drainagen ein. Diese werden normalerweise am 1. Tag nach der Operation entfernt.

Wie lange dauert die Erholungsphase?

Bereits nach 1-2 Tagen werden Sie wieder wohlauf sein. Die Arbeitsfähigkeit ist meist nach 10 - 14 Tagen wieder erreicht. Duschen ist nach 2 Wochen wieder möglich. Gerade in den 2 Wochen ist eine körperliche Schonung wichtig. Besonders die Arme sollten nicht zuviel bewegt werden. In dieser Zeit sollte auch das Schlafen auf dem Bauch vermieden werden. Der Kompressions-BH sollte über 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Nach 6 Wochen können dann auch anspruchsvollere Tätigkeiten und leichter Sport wieder begonnen werden. Die Narben sollten das erste halbe Jahr keiner UV-Strahlung ausgesetzt werden. So kann das Risiko für verfärbte Narben verringert werden. Die Narben können nach 3 Wochen täglich mit einer fetthaltigen Creme massiert werden. Nach der Operation werden die Brüste weniger Gefühl haben. Dies normalisiert sich in aller Regel im Verlauf eines Jahres wieder.

Was sind Komplikationen und Risiken?

Nachblutung, Infektion, Gefühlsminderung, Verrutschen des Implantates, Implantatdefekt, Kapselfibrose, Asymmetrie, Störung des Stillens und die allgemeinen OP-Risiken wie Thrombose, Embolie, Allergie, störende Narben, Schmerzen. In absoluten Einzelfällen wurde ein statistischer Zusammenhang mit einer Tumorart (ALCL) beschrieben.

Wir sind gern für Sie da.
Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 0351 / 32 03 75 55 an.

Um den Ablauf und die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten,
bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Aufnahmebogen (PDF) vorab auszufüllen und uns diesen
vor Ihrem Termin per E-Mail an info@elb-aesthetic.de zukommen zulassen.

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